Lebe einfach dich selbst 

Es ist schlichtweg Angst die uns davon abhält, Angst vor uns selbst, Angst zu versagen, Angst nicht geliebt zu werden, Angst vor der Angst. 
So nehmen wir lieber in Kauf nicht lieben zu können, leiden unendlich. Deswegen die Maske, die uns vor uns selbst versteckt. Leider auch unsere Lebendigkeit erstarren lässt. 
Wie kann Mensch freiwillig wählen sich tot zu stellen, tot zu sein. Nichts anderes ist es, wenn wir nur unseren Körper am Leben erhalten und schmerzhafte Rückmeldungen unseres selbst, unterdrückt, weg geklickt werden von uns, als wären wir TV’s und unser Leben findet in der Fernbedienung statt. Wir zappen uns durch Programme die nur im Kopf existieren. 
Leben würde ich das nicht nennen. Auch wenn Masken Teil von uns sind, überlebensnotwendig für unseren Körper. Solange wir sie nutzen und brauchen sind wir tot. 
Wozu dann eigentlich noch Angst vor dem Sterben? Ist es die Angst uns nicht mehr verbergen zu können? Nackt und hilflos auf Ewigkeit ertragen zu müssen, was wir uns in unserem Leben hier versagen. 
Wir selbst zu sein. 
Dabei gibt es nichts was wir fürchten müssen, auch nicht unsere Angst. Haben wir einen noch so winzigen Schritt gewagt, rauszugehen, unser selbst konstruiertes Gefängnis zu verlassen und anzunehmen was ist, beginnt Leichtigkeit, ein pulsierendes Durchströmen von Lebendigkeit. 
Nichts wird dich mehr aufhalten können ein Ja zum Leben hinauszuschreien. Alle selbst errichteten Dämme werden brechen. 
Doch Vorsicht, willst du nicht ständig zwischen Himmel und Hölle leben, nimm deine Schwester Achtsamkeit an die Hand. Hand in Hand mit ihr wirst du mit offenen Augen dem begegnen können was ist, ohne dich allein und hilflos zu fühlen. Deine Begleiterin Achtsamkeit hilft dir dich selbst in den Arm nehmen zu können, dein Weinen als Befreiung zu erleben, deine Tränen zu trocknen, wenn die Zeit dafür gekommen ist. Sie hilft dir auch nicht blind zu werden, wenn du voller Faszination dich selbst aus den Augen verlierst. 
Alles bleibt wie es war, die Angst, deine Betroffenheit, deine Begeisterung. Doch du bist nicht mehr gefangen in deinen Gefühlen. Du bist frei. Du kannst dich selbst intensiver leben und erleben als je zuvor. 
Das nicht anklammern, nicht festhalten, das annehmen, sowohl von schrecklichen als auch von wundervollen Empfindungen macht dich frei. 
Das was du ändern möchtest ändert sich so von ganz allein, stressfrei und mit Leichtigkeit. 
Was uns tot stellen lässt und hilflos macht ist nicht das was ist, auch nicht das was uns widerfährt. 
Es einzig unser festhalten von intensiven Gefühlen. Unser Kopf und Verstand mit interpretieren, bewerten, beurteilen, Versuche zu verändern was ist, manipulieren zu wollen, ist schlichtweg lächerlich. Es unterstützt unsere Hilflosigkeit und unser Festhalten. Es erzeugt Totenstarre in einem lebendigem Körper. Kein Wunder dass wir dann Masken brauchen um so zu tun als ob, unser Scheinleben lebenswert sei.

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Über tukan

Wir ändern uns nicht durch Änderung unseres Verhalten, dies wäre wie Kleidung wechseln oder Möbelrücken. Veränderung braucht weder Anstrengung noch Gewalt. Solange wir von Lob und Wertschätzung abhängig sind, werden wir Menschen danach beurteilen, ob sie unsere Abhängigkeiten gefährden oder fördern. Die Wurzel allen Kummers ist das Verlangen. Verlangen trübt und zerstört die Wahrnehmung. Ängste und Wünsche verfolgen uns. einfach sein, leben und leben lassen, sich selbst beobachten ohne zu bewerten, achtsam und bewusst, lebendig und glücklich sein.
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