Lichtblick des Tages

… oder selbstheilende Erkenntnis
Unsere gesamte Wahrnehmung,
alles was wir von unserer Außenwelt wahrnehmen,
sei es Verhalten und Gedanken,
oder Empfinden und Sein anderer Menschen.

Seien es Wahrnehmungen von unserer Umwelt
oder Situationen in denen wir uns befinden,
die wir erleben,

alles,
wirklich alles was wir wahrnehmen,
ist nichts weiter als ein Spiegel

unserer Gedanken,
unseres Empfindens,
unseres Verhaltens,
unseres Seins.

Allein durch diese in Wirklichkeit nicht vorhandene Trennung,
von unserer wahrgenommenen Außenwelt und unserem Selbst,
entstehen unsere Konflikte, Sorgen und Probleme,
die in dieser Dimension nicht wirklich existieren.

Wir sind es die sie kreieren.
Wir sind es die sie zu dem machen,
was sie eigentlich nicht sind.

Wir erleben sie als
Hindernisse und Stolpersteine,
ohne uns selbst zu sehen,
ohne in Kontakt mit uns zu sein,
ohne einfach zu sein.

Wir halten sie fest,
im Himmel schwebend,
vor Freude strahlend.

Im nächsten Augenblick ist alles vorbei.
Wir leiden, undenklich,
sind zu Tode betrübt,
warum.

Warum leben wir nicht unsere Gefühle,
ohne uns daran fest zu klammern,
egal ob wundervoll und schön,
oder voller Qual und Schmerz.

Wenn Gefühle aus der Erinnerung lebendig werden,
sind sie aus unseren Gedanken entstanden,
nicht durch die Realität oder Wirklichkeit.

Wir haben die Fähigkeit ein Wechselspiel der Gefühle zu leben.
Gedanken lassen uns Gefühle erleben
und Gefühle manipulieren unsere Gedanken.

Wunschtraum, Hoffnung und Sehnsucht
führen uns in den Himmel und in die Hölle,
was bleibt ist das Fegefeuer unserer Gefühle.
Unsicherheit, Angst und Leiden.

Freude, Zufriedenheit, Begeisterung und Zuversicht,
wird zur Mangelware,
will kompensiert werden,
durch Konsum auch von körperlicher Liebe.

Viel öfter jedoch sind wir am Leiden,
werden so zu Weltmeistern im Verdrängen
oder werden seelisch und körperlich krank.

Wenn wir offen und ehrlich zu uns selbst sind,
sehen wir, es sind nur Gedanken,
nichts weiter als Gedanken,
die einmal losgelassen sich in nichts auflösen.

Wir selbst, unser Wesen, unser selbst
wird sich nicht auflösen im Nichts,
solange wir leben.

Wir können also nicht wirklich unsere Gedanken sein.
Wieso geben wir unseren Gedanken diese Kraft,
diese Macht,
die sie nicht hätten ohne unser Zutun?

Und wenn wir dies schon tun,
liegt es nicht an der Welt außerhalb von uns,
auch nicht am fehlendem geliebt werden durch andere Menschen.

Es liegt ganz allein an uns,
sie dieser Kraft wieder zu entmachten.
Sie wieder zu dem zu machen, was sie eigentlich sind.
Gedanken die kommen und gehen.

Erst dann werden wir all die Liebe sehen und fühlen die bereits da ist,
in uns selbst
und ums uns herum.

Wir finden sie plötzlich überall,
in jedem Blatt,
in den Augen von Kindern,
manchmal auch in den Augen erwachsener Menschen.

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Über tukan

Wir ändern uns nicht durch Änderung unseres Verhalten, dies wäre wie Kleidung wechseln oder Möbelrücken. Veränderung braucht weder Anstrengung noch Gewalt. Solange wir von Lob und Wertschätzung abhängig sind, werden wir Menschen danach beurteilen, ob sie unsere Abhängigkeiten gefährden oder fördern. Die Wurzel allen Kummers ist das Verlangen. Verlangen trübt und zerstört die Wahrnehmung. Ängste und Wünsche verfolgen uns. einfach sein, leben und leben lassen, sich selbst beobachten ohne zu bewerten, achtsam und bewusst, lebendig und glücklich sein.
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