Warum ewig und endlos über Liebe reden

Ich möchte jeden bitten der dies liest, ganz besonders auf die großen Zwischenräume zu achten, betrachte sie achtsam, denn das ist es nämlich was nur DU drin liest und siehst, hinein interpretierst und aus Erfahrung bewertest, verurteilst oder teilst. Wichtig für dich ist nicht was ich schreibe, nur das was du drin siehst.

Warum nicht einfach das leben was wir sind. Uns selbst betrachtend und dabei wachsen sehen, uns selbst vertrauend lieben.

Ob wir uns selbst oder einen anderen Menschen lieben, ist dabei bedeutungslos.

Weniger Angst und mehr Liebe real statt im Geiste und in Gedanken zu leben wird uns selbst und allen Menschen dienen.

Solange wir nur denken und glauben was wir im Geiste sehen, ist unsere Liebe und unser Leben getrennt von uns selbst und unserem Erleben.

Warum kleben wir immer an Worten fest und der von uns zugewiesenen Definition und Bedeutung. Zwischen den Zeilen steht die Wirklichkeit die es zu erkennen gilt. Ob wir zu lieben, voll Demut dienen oder achtsames und behutsames Handeln nennen ist völlig egal dabei. Es gilt unter so manchen Anderem, es nicht aus Eigennutz und mit Erwartungen zu tun. Sich selbst dabei zu sehen bei seinem Handeln denken und Tun. Aus Liebe zu handeln und absichtslos.

Es ist immer Angst die uns, unsere Bedenken lässt, egal in welcher Form, in welchem Kleid und welcher Formulierung. Sie hindert uns, uns selbst oder wenn du so willst unser negatives, zerstörerisches Ego zu „verlieren“ in der Liebe. Es gibt, wie immer du es nennen willst, auch noch ein Ego, Triebe und Instinkte, selbst eine „gesunde Angst“ die uns helfen zu überleben.

Jeder von uns hat seine Vorstellung von der wahren Liebe. Sie uneingeschränkt zu er-leben ist vielleicht ebenso, für jeden von uns ein fernes Ziel. Auf den Weg dahin führt uns, trotzdem die Liebe. Was bis zum Ende uns begleitet ist unsere Angst. Sie lässt uns in unserer Sehnsucht und dem Wunsch nach Liebe, in unsere Träumen, Hoffnungen, selbst in unserem Glauben und in unserem Vertrauen immer wieder Enttäuschungen sehen, fühlen und erleben. Wären wir unerschütterlich in unserem Glauben und in unserem Vertrauen, würden wir göttliche Liebe leben.

Hoffnung allerdings, lässt uns mit unsrer Kraft und unseren Gedanken, sehr auf die Zukunft schauen, verhindert gerne, hier und jetzt zu leben.

Ob ich der Liebe diene oder sie wirklich lebe ist das Gleiche. Unerschütterlich zu glauben und zu vertrauen ist gelebte Liebe. Solange wir unserer Angst Nahrung geben durch Selbsttäuschung und Selbstbetrug, werden wir Enttäuschung er-leben.
Ob wir hoffen, vertrauen, wünschen, erwarten oder fordern, selbst unsere Liebe, die wir leben, all dies wird uns immer wieder Enttäuschung erleben und fühlen lassen.

All unsere Worte und Gedanken, unser Definieren und Beschreiben, unser Erklären und Erkennen, dient uns selbst oder jedem Anderen nur dann, wenn wir uns selbst dabei, behutsam und achtsam betrachten, wenn wir behutsam und achtsam leben. In jedem Moment indem wir dies nicht tun, ist jedes Wort, jeder Gedanke, jedes Tun, wertlos, hohl und leer. Wird uns mehr Verwirrung geben als Hilfe sein.

Wertlos, hohl und leer jedoch nur dann, wenn wirklich die wahre Liebe zu er-leben unser Ziel ist.

Wollen wir stattdessen Erfolg, Anerkennung, und gesehen werden, wollen wir Likes, Lob und Bewunderung werden wir sie erhalten. Genauso jedoch wie Neid und Missgunst, Schadenfreude, Kampf, Angst, Gewalt und Ignoranz.

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Über tukan

Wir ändern uns nicht durch Änderung unseres Verhalten, dies wäre wie Kleidung wechseln oder Möbelrücken. Veränderung braucht weder Anstrengung noch Gewalt. Solange wir von Lob und Wertschätzung abhängig sind, werden wir Menschen danach beurteilen, ob sie unsere Abhängigkeiten gefährden oder fördern. Die Wurzel allen Kummers ist das Verlangen. Verlangen trübt und zerstört die Wahrnehmung. Ängste und Wünsche verfolgen uns. einfach sein, leben und leben lassen, sich selbst beobachten ohne zu bewerten, achtsam und bewusst, lebendig und glücklich sein.
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