Wollen wir wirklich Veränderung

Erhaben über jeden Zweifel lehnen wir immer wieder mit Entschiedenheit ab was uns nicht gefällt.
Ohne zu Verstehen was in dem was wir ablehnen an Chance für uns steckt.

Wir WOLLEN nicht verstehen und begreifen.

Instinktiv spüren wir die Bedrohung für unsere Meinung und Überzeugung, für unser Tun und Handeln. Es liegt in der Natur des Menschen Bedrohung instinktiv zu erkennen und sich vor Bedrohung zu schützen.

Doch die besondere Gaben des Menschen sind weit mehr als Instinkten zu folgen, sich zu verteidigen und kämpfen zu können.

Allein unserer inneren Stimme vertrauend und unsrer Intuition folgend sind wir in der Lage zu erkennen, dass unsere größte Bedrohung für uns wir selbst sind.

Unsere Begrenztheit, Engstirnigkeit und unser blindes Vertrauen in Überheblichkeit und Ignoranz versperrt uns neue Wege zu gehen und über uns selbst hinaus zu wachsen.

Härte und fehlendes Verständnis die wir Anderen entgegen bringen, sind auch Art und Weise, mit uns selbst umzugehen.

Das ist der Grund warum wir erst uns selbst verzeihen müssen, Liebe, Mitgefühl und Verständnis für uns selbst finden und leben müssen.

Erst dann sind wir in unserer Selbstbezogenheit dazu fähig auch anderen Menschen auf die gleiche Weise zu begegnen.

Wie sonst wollen wir uns selbst verstehen lernen, aufhören gegen uns selbst zu kämpfen.
Wie sonst wollen wir andere Menschen erreichen, uns selbst und unsere Welt verändern.
Wenn wir nicht verstehen lernen was wirklich andere Menschen so sein lässt wie sie sind, werden wir nichts und niemanden verändern.

Nichtmal uns selbst, egal was wir in unserer Überzeugung zu leben glauben.
Erst müssen wir uns selbst die Hand reichen, uns annehmen und leiden können, uns voller Zuversicht und Freude umarmen, Zufriedenheit erlernen, mit dem was wir haben und gerade sind.

Solange wir uns selbst ablehnen ohne dies zu bemerken, werden wir niemals dazu in der Lage sein, Anderen die Hand zu reichen oder irgendwas oder irgendwem verändern.

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Über tukan

Wir ändern uns nicht durch Änderung unseres Verhalten, dies wäre wie Kleidung wechseln oder Möbelrücken. Veränderung braucht weder Anstrengung noch Gewalt. Solange wir von Lob und Wertschätzung abhängig sind, werden wir Menschen danach beurteilen, ob sie unsere Abhängigkeiten gefährden oder fördern. Die Wurzel allen Kummers ist das Verlangen. Verlangen trübt und zerstört die Wahrnehmung. Ängste und Wünsche verfolgen uns. einfach sein, leben und leben lassen, sich selbst beobachten ohne zu bewerten, achtsam und bewusst, lebendig und glücklich sein.
Dieser Beitrag wurde unter Achtsamkeit, glücklich sein, leben, loslassen, nicht festhalten veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

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