Schüler, Lehrer und Meister

Wir allein nur können unser Schüler, unser Lehrer und Meister sein.
Während der Schüler lernt, lehrt und begleitet ihn sein Lehrer.

Niemals würde ein guter Lehrer dem Schüler Meinungen, Überzeugungen oder weise Worte lehren, die er selbst nicht leben kann.

Es ist Aufgabe des Schülers, Meinungen, Überzeugungen und noch so weise Worte, zu prüfen und wie einen Koan für sich zu wiederholen. Durch achtsames betrachten von allen Seiten herauszufinden, was hilfreich und dienlich für ihn auf seinem Wege ist. Alles wesentliche versteckt sich dabei nicht in den Worten, sondern dazwischen.

Wenn ich also weise Worte zum besten gebe ohne sie leben zu können, dient dies weder mir selbst noch anderen Menschen. Ich blende mich selbst und Andere damit, in dem Glauben weise Gedanken und Worte zu wissen und zu wiederholen, wäre das gleiche wie sie zu leben. Nur ein Schüler kann sich und andere Schüler, in Unwissenheit und blindem Glauben, damit blenden.
Niemals würde ein weiser Lehrer dies tun.

So sind wir alle, in vielen Dingen Schüler und Lehrer zugleich. Da wo wir lernen, wachsen und Schüler sich mit dem Lehrer in Eins wandeln und einander gleichen, wird unser Meister geboren.

Auch hier gilt weiterhin, es gibt neben dem Meister, auch noch den Schüler und den Lehrer in vielen Dingen. Dies zu erkennen, zu gliedern und zu überprüfen ist Aufgabe und lehrreich für den Schüler.

Es gibt so viele wundervolle Dinge die wir lernen können, wo wir wachsen, als Gärtner Samen sähen und jäten um Yin und Yang im Gleichgewicht zu halten. Behutsam darauf zu achten wer aus uns gerade spricht und in welcher Absicht, ist Aufgabe des Schülers und des Lehrers zu gleichen Teilen. Sich gegenseitig zu unterstützen und voneinander zu lernen ist es, was Stück für Stück, Schüler und Lehrer zum Meister werden lässt.

Ein guter Meister weis, dass er in vielen Dingen noch unendlich lernen und wachsen darf. Er wird seinen Schüler und Lehrer achtsam behüten, Achtsamkeit und Liebe schenken, um irgendwann nur noch Liebe und Mitgefühl zu sein.

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Über tukan

Wir ändern uns nicht durch Änderung unseres Verhalten, dies wäre wie Kleidung wechseln oder Möbelrücken. Veränderung braucht weder Anstrengung noch Gewalt. Solange wir von Lob und Wertschätzung abhängig sind, werden wir Menschen danach beurteilen, ob sie unsere Abhängigkeiten gefährden oder fördern. Die Wurzel allen Kummers ist das Verlangen. Verlangen trübt und zerstört die Wahrnehmung. Ängste und Wünsche verfolgen uns. einfach sein, leben und leben lassen, sich selbst beobachten ohne zu bewerten, achtsam und bewusst, lebendig und glücklich sein.
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