Frau ist Mann nicht

Das Leben selbst pfeift auf alle Trends, welcher Art auch immer. Ob Kleidung oder Lebensstil es sieht und achtet jedes einzelne Individuum, jedes noch so kleines Lebewesen.

Ich achte mein Mann sein und sehe darin keine Missachtung, wenn ich von Frauen lerne, genauso wie ich von manchen Männern lerne. Wenn wir zurückschauen gab es Kulturen und Länder in welchen Frauen die Rolle des Mannes innehatten. Ganz besonders die katholische Kirche hat über mehr als 1500 Jahre das Bild und die Rolle der Frau geprägt und bestimmt. Frau musste durch Unterdrückung von Mann und Kirche ihr Frau sein neu erfinden und hat dabei kaum vorstellbares geleistet. Viele den Frauen zugeschriebene Eigenschaften sind dieser Situation und deren Entwicklung zuzuschreiben. Ich weiß nicht, halte es jedoch durchaus für möglich, ja gar wahrscheinlich, dass es im umgekehrten Falle zu einer ähnlichen Entwicklung gekommen wäre. Ich habe nichts gegen Frau sein und nichts dagegen Mann zu sein. Ich achte beides und schätze beides. Was für mich bedeutet viel voneinander lernen zu können. Frau wird immer Frau bleiben und Mann immer ein Mann. Doch ähnlich wie wir lernen sollten von unterschiedlichsten Rassen, Kulturen, Religiöser Zugehörigkeit, Arm und Reich, eher Verbindendes und Gemeinsames leben zu lernen statt zu trennen, sollten wir dies auch bei Mann und Frau.

Es sind die kleinen Unterschiede die es achtsam zu betrachten gilt. Egal ob Worte oder Taten, sie sind es, wo wir voneinander lernen und aneinander wachsen können.

Jedes Lebewesen, jeder einzelne Spatz unterscheidet sich von anderen Spatzen, wäre doch schade wenn wir sagen würden, ach Spatzen die kenne ich schon. Die sind so und haben so zu sein, wie ich sie sehe oder sehen will. Wir sollten Trennungen vermeiden und dafür die kleinen und feinen Unterschiede sehen lernen die jedes Lebewesen einmalig und einzigartig macht. Egal ob Mann oder Frau, als Mensch haben wir die Gabe und die Möglichkeit die Einzigartigkeit jedes einzelnen Lebewesen zu erkennen und schätzen zu lernen. Wir können soviel voneinander lernen. Gemeinsames und verbindendes nicht nur zu sehen, es miteinander leben zu lernen. Wir sind nicht mehr oder weniger Wert als jedes Lebewesen. Wenn es uns gelingt ohne all die begrenzenden, ausgrenzenden Begriffe zu leben werden wir glücklich und zufrieden sein ohne leiden zu müssen, ohne Urteil, ohne Zuschreibung und ohne Manipulation.

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Über tukan

Wir ändern uns nicht durch Änderung unseres Verhalten, dies wäre wie Kleidung wechseln oder Möbelrücken. Veränderung braucht weder Anstrengung noch Gewalt. Solange wir von Lob und Wertschätzung abhängig sind, werden wir Menschen danach beurteilen, ob sie unsere Abhängigkeiten gefährden oder fördern. Die Wurzel allen Kummers ist das Verlangen. Verlangen trübt und zerstört die Wahrnehmung. Ängste und Wünsche verfolgen uns. einfach sein, leben und leben lassen, sich selbst beobachten ohne zu bewerten, achtsam und bewusst, lebendig und glücklich sein.
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