Wann beginnst du zu leben? 

Wenn du dich nicht dazu zu bewegen lässt, über deinen Tellerrand von Ansichten und Überzeugungen hinaus in eine andere Welt zu blicken, bist du tot, unweigerlich tot; das Leben ist an dir vorbeigegangen. Du sitzt in deinem kleinen Gefängnis und fürchtest dich, du könntest deinen Gott verlieren, deine Religion, deine Freunde, wer weiß, was noch. Du erhältst deinen Körper am Leben und träumst Deinen Traum. Du hältst deine Gedanken und Vorstellungen für Lebendigkeit, siehst dir zu wie du leidest. Du glaubst du weißt es, wie Leben funktioniert und bist doch in deiner kleinen, begrenzten Welt gefangen. Wach auf, mach die Augen auf, weine, lache, schreie, tanze dich selbst, nimm dich an so wie du bist und genieße es zu leben, einfach zu sein. Das Leben ist zu schön um es zu verschlafen. Du allein hast es in der Hand, frei und glücklich zu sein, voller Liebe und Zufriedenheit. 
Höre dir zu und beobachte dich; wenn du innerlich zitterst und weinst, überdeckt von Eiseskälte und Härte die du nach Außen als Schutzschild trägst. 
Sei achtsam und beobachte dich wenn du sprichst, Andere Menschen oder dich selbst verurteilst, bewertest und interpretierst. 
Weder du noch andere Menschen sind was du denkst oder dir vorstellst. 
Sei voller Mitgefühl dir selbst und Anderen gegenüber. 
Verletzungen und Härte entstehen durch Angst, diese wiederum durch erlebte Verletzungen. Unachtsamkeit dich darin fest und gefangen. 
Liebe und Lebendigkeit ist weich, zärtlich, voller Vertrauen in dich selbst, unzerstörbar und voller Leichtigkeit. 
Wenn dein pulsierendes Herz und deine Seele deine Augen zum Leuchten bringt, bist du lebendig. Ständig in Bewegung, nichts festhaltend, ständig in Veränderung und Wandlung. 
Trau dich, du hast nichts zu verlieren als deine Vorstellungen vom Leben. Du gewinnst dafür dich selbst und dein Leben zurück. Keine Sicherheit doch frei von Angst und Hetze. 
Schwerelos, unbefangen und frei. Du bist bereit jeden Augenblick ziehen zu lassen, einem Sterben gleich. Dich kümmert nicht was andere von dir denken, nicht was gestern war oder Morgen sein wird. 
All der Ballast, alles was dir wichtig erschien um dich daran festzuhalten ist Schnee von Gestern. 
Nur wer nicht lebt braucht die Erinnerung, macht sich Sorgen um das was nie sein wird, verbrennt seine Energie für seine Sorgen, Hoffnung und die Vorstellung von einem Leben in der Zukunft. 
Hör auf dich vor dir selbst zu verstecken. Hinter Illusionen, Vorstellungen, Wünschen und Träumen. 

Wenn nicht jetzt wann dann? 

Wann willst du anfangen zu leben? 
Das Leben ist schöner als jede Illusion. 

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Über tukan

Wir ändern uns nicht durch Änderung unseres Verhalten, dies wäre wie Kleidung wechseln oder Möbelrücken. Veränderung braucht weder Anstrengung noch Gewalt. Solange wir von Lob und Wertschätzung abhängig sind, werden wir Menschen danach beurteilen, ob sie unsere Abhängigkeiten gefährden oder fördern. Die Wurzel allen Kummers ist das Verlangen. Verlangen trübt und zerstört die Wahrnehmung. Ängste und Wünsche verfolgen uns. einfach sein, leben und leben lassen, sich selbst beobachten ohne zu bewerten, achtsam und bewusst, lebendig und glücklich sein.
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